Injektor

Die einfachste und preisg√ľnstigste Variante eines Strahlkessels ist ein Injektorgebl√§se. Dabei wird das Strahlgut in ein offenes, nicht unter Druck stehendes, Beh√§ltnis gef√ľllt. Ein Schlauch verbindet den Kessel mit der Pistole, an welcher zudem noch ein Druckluftschlauch angeschlossen ist. Wenn nun die Pressluft die Pistole passiert, entsteht ein Sog, der das Strahlgut ansaugt und durch die D√ľse ausbl√§st.

Besonders geeignet f√ľr:
  • Holz
  • NE-Metalle

Druck - und Niederdruckstrahlen

Eine weitere Möglichkeit stellen Druck - und Niederdruckstrahlkessel dar. Diese sind im Vergleich zu den Injektorgebläsen aufwändiger im Aufbau (Pneumatische Kesselsteuerung).

Besonders geeignet f√ľr:
  • Stahl
  • Beton
  • Stein

Zusammenfassung

Beide Varianten gibt es jeweils als einzelnes (mobiles) Gebläse oder als Kabinenversion.
Transportable Strahlger√§te werden haupts√§chlich f√ľr Geb√§ude, Br√ľcken und andere nichtdemontierbare, gro√üe Werkst√ľcke ben√∂tigt. Dabei sind dann aber umfangreiche Sicherheitsbestimmungen zu beachten. Diese reichen vom Einsatz der richtigen Schutzkleidung bis zur Verwendung geeigneter Strahlmittel.
Strahlkabinen haben im Gegensatz zu den mobilen Gebl√§sen den Vorteil, dass das Strahlgut sofort nach dem Auftreffen auf das Werkst√ľck aufgefangen wird und in einem Kreislauf mehrmals wieder verwendet werden kann.
Erg√§nzt werden diese Varianten durch Strahlhallen verschiedener Gr√∂√üe, die vor allem f√ľr die industrielle Produktion verwendet werden.